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Oskar Laske studierte an der Technischen Universität und an der Akademie Architektur bei Otto Wagner. In der Malerei war er, vom Unterricht beim Landschaftsmaler Anton Hlavacek während seiner Gymnasialzeit abgesehen, Autodidakt. 1907 trat er dem Hagenbund bei und 1924 der Wiener Secession. Schon vor dem Ersten Weltkrieg unternahm er ausgedehnte Mal- und Studienreisen, die ihn durch ganz Europa, in den Vorderen Orient und nach Nordafrika führten. Neben seiner privat initiierten Ausstellungstätigkeit wurden seine Arbeiten regelmäßig im Hagenbund und der Secession sowie in internationalen Ausstellungen gezeigt. Nach dem Anschluss Österreichs an Nazideutschland gelang es ihm weiterhin von seiner Kunst zu leben. Er versuchte, seine Lebensgewohnheiten nicht zu verändern und zog sich in eine innere Emigration zurück. In seinen letzten Lebensjahren, bereits künstlerisch arriviert, beschäftigte er sich hauptsächlich mit kleinformatigen Arbeiten, wie Radierungen und Aquarellen. 
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