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Bronstert besuchte vor dem 1. Weltkrieg die Höhere Maschinenbauschule  in Hagen/Westfalen, wo er die Ingenieurprüfung ablegte. Während des Krieges lernte er in englischer Kriegsgefangenschaft, im Lager Ripon in Yorkshire, Fritz Fuhrken und Georg Philipp Wörlen kennen. In dieser Zeit betätigte er sich zum ersten Mal auch künstlerisch und beschloss, als Autodidakt freischaffender Künstler zu werden. 1921 gründete Bronstert gemeinsam mit Fuhrken und Wörlen die Künstlergruppe „Der Fels“, zu der auch Reinhard Hilker und Carry Hauser gehörten. Nach dem Krieg lebte er in Hagen, wo er Bekanntschaft mit dem Kreis um Karl Ernst Osthaus machte. In dieser Zeit lernte er Alfred Kubin kennen, mit dem er freundschaftlich verbunden war. In den 1920er Jahren erschienen mehrere Mappen mit Originaldrucken der Felskünstler und Bronstert nahm an Ausstellungen des Jungen Rheinlandes und des Hagenrings teil. Er entwickelte sich vom radikalen Expressionismus über eine realistische Phase hin zum, wie er selbst sagte, „geläuterten Impressionismus“. Seine Motive fand er vor allem in der Natur. Da der finanzielle Erfolg als Künstler ausblieb, arbeitete Bronstert in seinem erlernten Beruf als Ingenieur, war Inhaber von Patenten und Vorstandsmitglied des VARTA-Konzerns.


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