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Ernst Huber machte eine Ausbildung zum Lithograph und Schriftsetzer und besuchte nebenbei einen Kurs für ornamentales Zeichnen an der Kunstgewerbeschule. Als Maler war er Autodidakt. Seine erste Ausstellung 1919 in der Kunstgemeinschaft war ein großer Erfolg, der ihn sehr ermutigte. Er wurde Mitglied der Kunstschau, später auch der Secession und stand in engem Kontakt mit Dobrowksy, Ehrlich, Jungnickel, Kitt und Zülow, mit denen er viele Sommer im Salzkammergut verbrachte. In Hubers Oeuvre ist die heimatlichen Landschaft ein Schwerpunkt. Es sind die Gehöfte im Mühlviertel, die Landschaften in Niederösterreich oder die Städtchen im Salzkammergut, die ihn zu immer neuen Variationen desselben Themas anregen. Seine Bilder stehen dabei in der Landschaftsauffassung sowohl Zülow als auch Dobrowsky nahe. Sie stellen die von Menschenhand veränderte Landschaft dar und bevorzugen vor allem die bäuerliche Natur, häufig erfüllt von dörflichem Leben mit den dazugehörigen Häusern und Menschen. Sein Werk, das in zahlreichen in- und ausländischen Museen vertreten ist, gehört zum Fundament der Malerei der österreichischen Klassischen Moderne.
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