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Kolig besuchte von 1904 bis 1906 den Zeichenlehrerkurs an der Wiener Kunstgewerbeschule. Von 1907 bis 1912 studierte er an der Wiener Akademie der Bildenden Künste wo er auf Sebastian Isepp und Franz Wiegele traf. In den darauffolgenden Jahren fanden gemeinsame Aufenthalte in Nötsch statt. 1911 heiratete Kolig Wiegeles Schwester Katharina. Bereits im Februar 1911 trat er gemeinsam mit Kokoschka, Faistauer, Wiegele, Andersen und Gütersloh in einer im Hagenbund veranstalteten Sonderausstellung mit einer Anzahl größerer Kompositionen hervor und erregte damit die Aufmerksamkeit von Moll und Klimt, die ihm zu seiner weiteren Ausbildung ein Reisestipendium zur Verfügung stellten. Damit ging er 1912 nach Paris, wo er sich autodidaktisch weiterbildete und bis zum Ausbruch des Weltkrieges aufhielt. Bis 1928 lebte er wieder in Nötsch und wurde später als Professor an die Württembergische Kunstakademie nach Stuttgart berufen. Während des Krieges war er als Kriegsmaler eingesetzt. 1943 kehrte er endgültig nach Nötsch zurück, wo er bis zu seinem Tod lebte.
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