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Wilhelm Thöny studierte von 1908 bis 1912 an der Kunstakademie in München. Als Münchner Secessionsmitglied begegnete er Alfred Kubin, mit dem er bis an sein Lebensende Kontakt pflegte. Während des Ersten Weltkriegs wurde er als Frontmaler eingezogen. Thöny war Mitglied der Grazer Secession, doch interessierte er sich mehr für Paris und New York. 1931 verließ er die Heimatstadt Graz und zog nach Paris. Regelmäßig verbrachte er einige Monate an der Côte d’Azur. Im Sommer 1933 reiste Thöny zum ersten Mal nach New York. Unter dem Eindruck, den die gigantischen Wolkenkratzer auf ihn ausübten, malte er auch noch später in Paris zahlreiche Ölbilder und Aquarelle mit Motiven aus New York. Auf der Pariser Weltausstellung 1937 erhielt Thöny die Goldene Medaille. 1938 verließ er Paris und emigrierte nach New York, wo er sehr unter der Isolation des Auswanderers litt. 1948 wurde bei einem Brand in seinem New Yorker Lager ein großer Teil seiner Werke vernichtet.
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