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Absolon, Kurt
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Bauriedl, Otto
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Josef Gassler (Austerlitz 1893 - 1978 Wien)

Werke

 
Josef Gassler studierte an den Kunstakademien in Breslau und Wien bei Bacher, Tichy und Delug. Von 1925 bis 1927 lebte er in Paris und danach bis 1947 in Karlsbad. Zwischen 1928 und 1939 war er Mitglied der Wiener Secession und danach des Wiener Künstlerhauses. Ab 1949 wohnte er dauerhaft in Wien. Gasslers bevorzugte Sujets waren Stillleben, Porträts und Landschaftsbilder. Er schuf zahlreiche Fresken in Böhmen und Mähren und entwarf für das Theater in Karlsbad Bühnenbilder. Seine Gemälde befinden sich in etlichen Museums- und Privatsammlungen, u.a. im Belvedere.

Vorliegende Aktdarstellung entsteht während Gasslers Zeit in Paris und zeigt recht deutlich die Einflüsse der Maler der "Ecole de Paris". Von Jules Pascin, George Kars, Ossip Zadkine oder Moise Kisling etwa, der, ähnlich wie in unserem Akt, die Umrisse der Figur mit feinen Linien nachzeichnet oder mit dem Pinselrücken in die feuchte Leinwand einritzt. Die beiden Bilder verströmen eine meditative Ruhe und erinnern stark an das Werk von Josef Floch und Viktor Tischler, die sich in diesen Jahren einem ähnlich poetischen Realismus verschrieben haben.