Mairwöger setzte Ende der Siebzigerjahre, beeinflusst vom Abstraktem Expressionismus der zweiten Generation sowie von Colourfield Painting die Tradition der österreichischen Nachkriegsabstraktion in eigenständiger Weise fort.
In den Achtzigerjahren verwendete Mairwöger häufig stark verdünnte Ölfarben und arbeitet ähnlich der von Helen Frankenthaler entwickelten „Soak-Stain-Technik“ auf ungrundierter Leinwand. Später wurden die opulenten Farbfelder und Farbströme zunächst von einer pastösen Malweise mit teils strengen, gestischen Kompositionselementen abgelöst. Ende der Neunziger griff Mairwöger die Gestaltungselemente seiner ersten Schaffensperiode erneut auf und erweiterte diese radikal. Lasierende und deckende Farbschichten werden partiell überlappend teils in ruhigem Fluss, teils mit dynamischen Gesten auf der Leinwand aufgetragen.










