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Bilder einer Reise, Leben und Werk Theodor Aleschas von Arno Löffler

Kunstfreunden ist der Name Alescha heute noch ein Begriff. Sie denken dabei vornehmlich an die Ausstellung der Österreichischen Galerie im Schloss Belvedere im Jahre 1984, die Aleschas Werk wieder in den Mittelpunkt des öffentlichen Interesses gerückt hat. 1998, sieben Jahre nach seinem Tod, fand im Anton-Hanak-Museum in Langenzersdorf zum 100. Geburtstag des Künstlers noch einmal eine Sonder-ausstellung mit dem Titel „Theodor Allesch genannt Alescha“ statt. Seither ist es ruhig um diesen Künstler geworden, der Zeit seines Lebens zurückgezogen lebte und eher im Verborgenen wirkte. Dabei gehörte Theodor Allesch, der sich selbst „Alescha“ nannte, seinerzeit durchaus zu den etablierten Künstlern Österreichs; er war zweifellos kein Unbekannter. Sein Werk ist in den öffentlichen Sammlungen gut vertreten; allein die Artothek des Bundes nennt 15 Bilder ihr eigen.
Sein künstlerisches Schaffen steht keineswegs isoliert vom kunsthistorischen Kontext seiner Zeit. Seine Landschaften aus den Zwischenkriegsjahren, die ein Grossteil seines Oeuvres ausmachen und „wie gebaut“ wirken, verströmen einen ganz eigenen, völlig fremdartigen Reiz und sind doch eindeutig als Malerei der Zwischenkriegszeit erkennbar.

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